Ethische Prinzipien

1. Allgemeine Prinzipien
• Unsere Zeitschrift hält sich strikt an Transparenz und Unparteilichkeit in allen Publikationsprozessen. Alle an dem Publikationsprozess beteiligten Parteien stellen sicher, dass Artikel ausschließlich auf wissenschaftlicher Qualität und akademischem Beitrag basierend bewertet werden.
• Herausgeber, Gutachter und Zeitschriftenpersonal müssen potenzielle Interessenkonflikte offenlegen und geeignete Maßnahmen ergreifen, um zu verhindern, dass diese den Bewertungsprozess beeinflussen. Personen mit Interessenkonflikten müssen sich von Aufgaben im Zusammenhang mit dem betreffenden Artikel zurückziehen.
• Gemäß Artikel 4 der Richtlinie für wissenschaftliche Forschungs- und Publikationsehtik der Hochschulen gelten die folgenden Handlungen als Verstöße gegen die wissenschaftliche Forschungs- und Publikationsehtik:
(a) Plagiat: Die Darstellung der originellen Ideen, Methoden, Daten oder Werke anderer Personen als eigene ohne ordnungsgemäße Zitierung.
(b) Fälschung: Die Verwendung von nicht existierenden oder gefälschten Daten in wissenschaftlichen Studien.
(c) Verzerrung: Die Manipulation von Forschungsunterlagen oder Daten, die vorgetäuschte Verwendung von Geräten oder Materialien, die nicht verwendet wurden, oder die Anpassung von Forschungsergebnissen im Interesse der unterstützenden Personen oder Institutionen.
(d) Doppelte Publikation: Das Einreichen doppelter Publikationen als separate Werke zur akademischen Bewertung.
(e) Fragmentierung: Die unpassende Aufteilung von Forschungsergebnissen, um mehrere Publikationen zu erzeugen und diese separat für akademische Bewertungen einzureichen.
(f) Unrechtmäßige Autorenschaft: Die Einbeziehung von Personen ohne sinnvolle Beiträge als Autoren oder der Ausschluss von Personen, die tatsächlich beigetragen haben; die willkürliche Änderung der Reihenfolge der Autoren oder das Hinzufügen von Personen mit Einfluss.
• Weitere ethische Verstöße umfassen:
- Das Versäumnis, die Unterstützung durch Einzelpersonen oder Institutionen zu erwähnen.
- Die Verwendung unveröffentlichter Arbeiten ohne Zustimmung.
- Die Nichteinhaltung ethischer Standards in human- oder tierbezogenen Studien.
- Der Verstoß gegen Vorschriften in biomedizinischen oder klinischen Studien.
- Die Offenlegung vertraulicher Informationen aus Begutachtungen ohne Zustimmung.
- Die zweckentfremdete Nutzung von Forschungsmitteln.
- Die unbegründete Anschuldigung ethischer Verstöße.
- Die Veröffentlichung von Daten ohne Einwilligung oder institutionelle Genehmigung.
- Die Schädigung von Tiergesundheit oder ökologischer Balance.
- Das Versäumnis, schriftliche Genehmigungen für Studien einzuholen.
- Der Verstoß gegen nationale oder internationale Abkommen in der Forschung.
- Die Nichterfüllung der Informationspflicht bei potenziell schädlichen Praktiken.
- Die unsachgemäße Nutzung vertraulicher Daten und Informationen.
- Irreführende Behauptungen zu wissenschaftlichen Arbeiten in akademischen Bewerbungen.

Zusätzlich gilt: „Gemäß den TR Dizin 2020-Kriterien müssen Forschungsartikel eine Ethikkommissionsgenehmigung erhalten und die Genehmigungsinformationen (Name, Datum, Referenznummer) im Methodikabschnitt enthalten. Die Ethikgenehmigungsdokumente sind als Anhang einzureichen. Einsendungen ohne Ethikgenehmigung werden nicht akzeptiert.“

2. Verantwortung der Autoren
• Autoren müssen nur originelle Arbeiten einreichen und die Arbeiten anderer korrekt zitieren. Plagiate sind strengstens verboten, und alle Quellen müssen korrekt angegeben werden.
• Alle aufgeführten Autoren müssen signifikante Beiträge zur Studie geleistet haben. Die Namen sollten in Übereinstimmung mit ihren Beiträgen korrekt aufgelistet und die Beiträge detailliert beschrieben werden.
• Das Einreichen derselben Arbeit an mehrere Zeitschriften ist verboten. Autoren müssen offenlegen, ob die Arbeit bereits veröffentlicht wurde oder anderweitig in Begutachtung ist.
• Autoren sollten sich an die wissenschaftliche Forschungs- und Publikationsehtik der Hochschulen (YÖK) halten.

3. Verantwortung der Gutachter
• Gutachter bewerten Artikel anhand wissenschaftlicher und objektiver Kriterien unabhängig von persönlicher Voreingenommenheit oder Interessenkonflikten.
• Gutachter müssen die Informationen aus dem Begutachtungsprozess vertraulich behandeln und nur mit den am Bewertungsprozess Beteiligten teilen.
• Gutachter müssen alle Interessenkonflikte offenlegen und sich gegebenenfalls von der Bewertung zurückziehen.

4. Verantwortung der Herausgeber
• Herausgeber sind befugt, Artikel anzunehmen oder abzulehnen, und müssen diese Befugnis angemessen und zeitnah nutzen.
• Herausgeber dürfen keine Interessenkonflikte mit akzeptierten oder abgelehnten Artikeln haben.
• Herausgeber sollten originelle Artikel annehmen, die zum Fachgebiet beitragen.
• Herausgeber müssen unvollständige oder fehlerhafte Studien ohne externen Einfluss ablehnen.
• Herausgeber sollten fehlerhafte Artikel vor oder nach der Begutachtung zurückziehen oder nach Korrektur veröffentlichen lassen.
• Herausgeber sorgen dafür, dass Artikel von mindestens zwei Gutachtern im Doppelblindverfahren geprüft werden und die Anonymität gewahrt bleibt.
• Herausgeber prüfen den Plagiatsstatus eingereichter Arbeiten mit der Turnitin-Software.

5. Publikationsprozess
• Jeder Artikel durchläuft eine Vorprüfung, eine Gutachterbewertung und eine redaktionelle Prüfung, um eine faire und wissenschaftliche Bewertung zu gewährleisten. Der Prozess wird transparent durchgeführt.
• Fehler oder Ungenauigkeiten in veröffentlichten Artikeln werden umgehend korrigiert. Im Falle einer Ablehnung werden die Autoren detailliert über die Gründe informiert.

6. Ethische und rechtliche Übereinstimmung
• Unsere Zeitschrift entspricht vollumfänglich internationalen ethischen Standards und gesetzlichen Bestimmungen. Publikationsprozesse werden gemäß ethischen Grundsätzen durchgeführt.
• Persönliche Daten werden im Begutachtungsprozess vertraulich behandelt und gemäß Datenschutzrichtlinien verarbeitet.

7. Beschwerden und Einsprüche
• Beschwerden über Fehler oder Ungenauigkeiten in veröffentlichten Artikeln werden fair bewertet. Einsprüche werden gemäß den Verfahren der Zeitschrift geprüft, und die Ergebnisse werden den beteiligten Parteien mitgeteilt.

Diese Grundsätze spiegeln die Verpflichtung von Cognitio Litterarum wider, die höchsten ethischen Standards in der wissenschaftlichen Forschung und Veröffentlichung zu wahren. Autoren und Gutachter sind verpflichtet, diese Grundsätze zu respektieren und ihre Verantwortung gegenüber der akademischen Gemeinschaft und der Gesellschaft wahrzunehmen.